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„Die Grenzen der Medizin“ - Gesprächsrunde zur Rationierung der Gesundheitsversorgung 2008.

Die Rationierung der Medizin ist wieder ein Thema, seit die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften Empfehlungen dazu vorgelegt hat. Kritische Stimmen sagen, es sei verfehlt, überhaupt darüber zu diskutieren. Andere bezeichnen das als kurzsichtige Gesprächsverweigerung. Erika Ziltener hat in unserer letzten Ausgabe die Empfehlungen der Akademie kritisiert. Als Reaktion darauf hat deren Generalsekretär Hermann Amstad das folgende Gespräch vorgeschlagen.

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„Die Rolle der Patientin in der Zukunft“; in: Handbuch Gesundheitswesen Schweiz im Umbruch, Oggier, Walter, Reichlin, Egli (Hrsg.), Sursee 2008.

Patientinnen, Patienten und Ärztinnen, Ärzte leben nicht in einem Vakuum, sondern in einer Gesellschaft, die mit ihren Werten und Normen das Gesundheitswesen prägt. Ein wichtiger Faktor, der die verschiedenen Akteurinnen und Akteure beeinflusst, ist die unkontrollierte Informationsflut. Ein anderer sind die unterschiedlichen wirtschaftlichen Interessen. Vorherrschend ist dabei das Denken in der Logik von Medizin und Ökonomie, das in der „Mehr-und-mehr-Spirale“ gefangen bleibt und dadurch immer wieder Diskussionen über eine Rationierung medizinischer Leistungen provoziert.

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„Gesundheitsdaten sind besonders sensibel“, in: Datenschutz, SGGP (Hg), Zürich 2007. S. 18.

Daten im Gesundheitswesen sind sensibel und besonders schützenswert. Einerseits sind sie sehr persönlich, andererseits geben erhobene Daten einer Patientin oder eines Patienten Auskunft über weitere Personen, z.B. Familienangehörige. Der Schutz dieser Daten ist unabdingbar und deshalb im Umgang äusserst sensibel zu handhaben. Dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit ist besonders Rechnung zu tragen: «Nur so viele Daten wie nötig, so wenig Daten wie möglich.»

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„Gestern Patient – heute Kunde?“, Arztberuf im Wandel, in: VSAO (Hg.), Journal, Bern, März 2007. S. 30f.

Im Verlaufe der letzten dreissig Jahre haben sich die Patientinnen und Patienten emanzipiert. Sie sind besser informiert, werden besser orientiert und in die Entscheidungsfindung einbezogen. Doch zugleich werden sie mit Informationen überflutet und von einem veritablen Gesundheitsmarkt umworben. Umso wichtiger ist das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient geworden.

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Qualitätssicherung als oberstes Ziel, in: Der Allgemeinarzt, Prof. Dr. med. Frank H. Mader (Hg.) Nittendorf 2006.

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„Gesundheitsdaten sind besonders sensibel“, in: Datenschutz, SGGP (Hg), Zürich 2007. S. 18.

Daten im Gesundheitswesen sind sensibel und besonders schützenswert. Einerseits sind sie sehr persönlich, andererseits geben erhobene Daten einer Patientin oder eines Patienten Auskunft über weitere Personen, z.B. Familienangehörige. Der Schutz dieser Daten ist unabdingbar und deshalb im Umgang äusserst sensibel zu handhaben. Dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit ist besonders Rechnung zu tragen: «Nur so viele Daten wie nötig, so wenig Daten wie möglich.»

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VSAO, Arztberuf im Wandel: Gestern Patient - heute Kunde, März 2007

Im Verlaufe der letzten dreissig Jahre haben sich die Patientinnen und Patienten emanzipiert. Sie sind besser informiert, werden besser orientiert und in die Entscheidungsfindung einbezogen. Doch zugleich werden sie mit Informationen überflutet und von einem veritablen Gesundheitsmarkt umworben. Umso wichtiger ist das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient geworden.

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