„Krank und nicht mehr ausgeliefert“

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Im Spital erworbene Infektionen (nosokomiale Infektionen) sind ein grosses Problem im Gesundheitswesen – auch in der Schweiz. Laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) erkranken in hiesigen Spitälern jährlich geschätzte 70‘000 Patientinnen und Patienten an einer solchen Infektion. Studien zufolge steht jede fünfte dieser nosokomialen Infektionen in Zusammenhang mit einem Blasenkatheter. Liegt ein Katheter, steigt das Risiko einer Infektion täglich. Eine Harnwegsinfektion kann weitere Behandlungen nach sich ziehen: So verlängern sich Spitalaufenthalte und die Gesundheitsrisiken für Betroffene steigen. Folgetherapien mit Antibiotika begünstigen die Resistenzbildung, was ein zunehmendes Problem ist. Eine Kathetereinlage kann zudem Verletzungen an Harnröhre oder Blase verursachen.

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